Angkor Wat und die Tempel von Angkor

Angkor Wat. Was soll ich sagen. Wenn du in Kambodscha bist, solltest du diesen magischen Ort gesehen haben. Angkor Wat ist der Haupttempel in Angkor, eine Region in der Nähe von Siem Reap und ist mit seinen über  1000 Tempeln auf 200 Quadratkilometern wohl einzigartig auf dieser Welt. Angkor entstammt aus der Zeit des Khmer-Reichs vom 9- bis zum 15 Jahrhunderts.
An einen einzigen Tag ist es unmöglich nur annähernd einen Teil dieses faszinierenden Areals zu bestaunen. Ich nahm mir drei Tage Zeit um diese riesigen Anlagen und Tempel zu bestaunen. Von der Geschichte Kambodschas und deren Einwohner erfahren und sehen wie die Natur mit den Spuren der Geschichte verschmilzt.

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Am ersten Tag nahm ich mir ein Tuk-Tuk. Der Fahrer holte mich von meinen Guesthouse in Siam Reap ab, brachte mich zum Ticketschalter und begleitete mich den ganzen Tag.

Es wahr einfach malerisch. Je mehr wir die Stadt hinter uns liesen, um so schöner wurde es. Die Sonne brannte erbarmungslos und der Fahrtwind brachte erfrischende Abkühlung. Das Stadtbild wich der grünen Dschungellandschaft, die Straßen wurden schlechter und am Rand Affen.

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Wie gesagt entschied ich mich für ein 3Tages-Ticket, zahlte 40 Dollar am Schalter und erhielt mein Ticket mit Passbild. Mein Tuk-Tuk-Fahrer brachte mich zu Angkor Wat,

Angkor Wat ist der Haupttempel Er wurde im Auftrags des Königs Suryavarman II erbaut. Den Fahrern ist es nicht erlaubt die Touristen durch die Anlagen zu führen .Er würde hier warten egal wie lange ich benötige.

Da stand ich als nun. Ich blickte auf den riesiegen, unfassbren Tempel. Die Sonne spiegelte sich im Wassergraben und obwohl es noch früh morgens war tummelten schon eine Menge Touristen umher um dieses Erbe der Geschichte zu betreten und in ihren Kameras festzuhalten. Thailänder mit der Selfiestange, die Chinesen mit dem Peac-Zeichen und der Amerikaner springt vor dem Auslösen in die Luft. Alle sind gekommen diese sagenhafte Architektur und Ingenieurskunst zu bestaunen. Nur noch wenige Meter.

„May I tell you something abouth the cambodian cultur? Ein Guide sprach mich an. Daru. Er war einer der vielen Kambodschaner die während der Trockenzeit als Guide arbeiten. Sie nützen die Zeit der Touristen um sich ein wenig Geld zu verdienen um sich und ihre Familien zu ernähren.Außerdem müssen Sie Geld beiseite legen. Es kommt  bald wieder die Regenzeit. In der Regenzeit, wenn keine Touristen das sind, gibt es auch nicht viel Arbeit. Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Löhne sind niedrig und korupte Polizei sind keine Seltenheit. Dies sind die dunklen Seiten von Kambodscha.

„Ich führe durch den Tempel erzähle und erkläre die Geschichte, der Entstehung und die Bedeutung die der Tempel in der Zeit des Königs Anfang des 12 Jahrhunderts.“Angkor8

Er war jung, vielleicht 25. Erlächelte mich an, so sie alles tun, hier in diesen sagenhaften Land. Ich musste nicht lange überlegen also gingen wir los um den Tempel zu betreten.

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Daru begleitete mich durch den Haupttempel, dem Angkor Wat. Eine atemberaubende Anlage und für Fans der Photographie unmöglich die Kamera aus der Hand zu nehmen.

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Am Ende der Führung verabschiedete sich mein Guide. Sein Dienst kostete 8$ (Up to you. Diesen Satz sollte ich in den nächsten Tagen noch öfter hören 😉 ).

Es gibt zahlreiche Stände mit Essen und überall werden dir Souvenirs und Kram angeboten. Wenn du nicht aufpasst wirst du schnell etliche Dollars los. Nach einem kurzem Mittags-Snack ging es mit meinen Tuk-Tuk-Fahrer weiter zur Region Angkor Thom mit seinen Tempeln

Am zweiten und dritten Tag entschied ich mich den Weg von Siam Reap nach Angkor mit dem Fahrrad zu nehmen…..Naja nennen wir es mal Fahrrad. Vielmehr war es ein Gestell mit zwei Reifen. Ich musste eine bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeit halten ansonsten wackelte das ganze Gestell. So durch den kambodschanischen Straßenverkehr zu fahren löste am Anfang etwas Unbehagen aus. Ähnlich wie in Thailand spielen Ampeln keine große Rolle. Es gibt zwar Rechtsverkehr, macht die Sache aber nicht einfacher.  Das legte sich aber dann nach ein paar Kilometern. Und mit der Zeit wurde ich auch mutiger. Ich vertraute einfach mir und den anderen Verkehrsteilnehmern und schlängelte mich so durch. Vielleicht ein bisschen naiv aber ich sitze hier, gesund,noch alles dran und schreibe diesen Artikel.  Ich brauchte ca. 35 Minuten zur Tempelanlage. Es war wieder unglaublich heiß und die Luftfeuchtigkeit tat sein übriges. Trotzdem fühlte ich mich freier als am Tag zuvor. Konnte ich doch Wege nehmen, die ich will. Ich nahm keine der 3 Routen die von den Guides und Fahrern angeboten werden, sondern fuhr einfach darauf los. Mit einer Karte und dem Orientierungssinn eines ehemaligen Kurierfahrers klappte das hervorragend 🙂

Mag sein das ich das ein oder andere touristische Highlight verpasst habe. Dafür habe ich sicherlich Stellen gesehen die ein Pauschaltourist nicht sieht oder sogar nicht sehen soll. Und genau das macht doch den Unterschied zum Pauschalurlaub aus oder nicht?

 

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